KAIROS / Dora Czell

Ausstellung KAIROS von Dora Czell

 

 

 

 

DORA CZELL

1947 in Innsbruck geboren. Matura in Landeck bei Kunsterzieher Herbert Danler; 1969 – 73 Studium der Kunsterziehung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Franz Elsner und Anton Lehmden, 1971 Lehramtsprüfung, 1972 Diplom für Malerei bei Prof. Anton Lehmden, 1974 – 99 Kunsterzieherin in Imst und Innsbruck; Studienreisen nach Italien und Spanien; zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungs- beteiligungen; lebt und arbeitet in Ötz.

Auf Dora Czells Bildern wird das göttliche Antlitz auf Erden manifest, die Macht der Elemente, Tiere, Pflanzen und Menschen. Wir werden Gottes Schöpfung angesichtig; einer Schöpfung, die vollkommen ist, weil heil-ig und wunderbar „UNVERLETZT“ diese Werke, geben uns das Gefühl, weniger sterblich, weniger gewöhnlich zu sein! Sie schenken uns Momente der Erhabenheit.

Doras Bilder sind „schön“ – schön in einem ästhetischen, aber allem voran in einem existentiellen Sinn, weil sie uns der Widerschein eines guten Lebens sein können (und wollen?). Der „großartige Charakter“ der Bilder scheint dadurch bestimmt, dass ihre eindrucksvollen Schönheiten wie gleichzeitig vor unsere Seele treten und so eine Fülle von Ideen und Gefühlen gleichzeitig erregt werden. Dieses „Schöne“ möchten wir nicht nur sehen, dort möchten wir immer sein! Hierin wird uns Kunst zu einem spirituell-geis- tigen Vermittler zwischen Menschlichem und Göttlichem – zu einer Kraft, die (uns) trägt.

Die Wunde hat sich geschlossen, sie ist verheilt, umschlossen von der Erinnerung – den „Goldenen Wundrändern“, eingebettet ins „Licht“ – dem reinen Weiß, durch das wir das Übersinnliche berühren dürfen: In der guten Erde, in unseren schlichten Herzen.

DDDr. Gudrun Petrik